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 kommentar Keine Sorge
 Von Katharina Sperber


Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt Väter, die
mit der Mutter ihrer Kinder nie verheiratet waren und sich auch nach
der Trennung von der einst geliebten Frau verantwortungsvoll um Sohn
und Tochter kümmern. Womöglich steigt die Zahl solcher Männer sogar.
Doch noch sind sie nicht Legion. Dem hat das Verfassungsgericht
Rechnung getragen und befunden, ein Sorgerecht für ihre Kinder
können die Ausnahmemänner nur erhalten, wenn die Mutter dem
zustimmt.
Damit sind unverheiratete Väter den geschiedenen
nicht gleichgestellt. Was nicht automatisch bedeutet, dass es ihren
Kindern schlecht ergeht. 80 Prozent der drei Millionen Kinder in
Einelternfamilien leben geborgen bei ihren Müttern. Die Eltern
unehelicher Kindern haben sich bewusst - und nicht im postkoitalen
Gefühlsdelirium - gegen eine Heirat, also dem amtlich beglaubigten
Versprechen füreinander und für Kinder Verantwortung zu tragen,
entschieden. Das macht den freien Menschen in einer modernen
Gesellschaft aus, dass er die ihm entsprechende Lebensform wählen
kann. Allerdings mit allen - auch unangenehmen - Konsequenzen,
solange ausschließlich die Ehe unter dem besonderen Schutz des
Staates steht.
Väter nichtehelicher Kinder werden mit dem
Urteil vom Sorgerecht nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber sie
müssen sich, um es zu erlangen, mit der Mutter ins Benehmen setzen.
Das ist vielleicht so unangenehm wie Heiraten, aber keine unbillige
Aufgabe für denjenigen, dem das Wohl seiner Kinder am Herzen
liegt.
 Deutschland: Mütter entscheiden über Sorgerecht für ledige
Väter
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[ document info ] Copyright ©
Frankfurter Rundschau 2003 Dokument erstellt am 29.01.2003 um
18:48:06 Uhr Erscheinungsdatum
30.01.2003
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Krieg
gegen Irak? Saddam Hussein hat
in letzter Minute die Resolution der UN akzeptiert - entspannt
das die Situation?
Arbeit
2002: neue Chancen - alte Zwänge
Die Welt der Arbeit
ändert sich rapide. Was sind heute die Ziele: Höhere Löhne,
mehr Zeit oder Zufriedenheit? Und welche Rolle spielen die
Gewerkschaften?
Der
Nahost-Konflikt
Die Spirale der
Gewalt eskaliert im Nahen Osten. Ohnmächtig sieht die Welt zu,
wie Friedensver- handlungen in weite Ferne rücken.
Grenzen
der Globalisierung
Im schweizerischen
Davos und im brasilianischen Porto Alegre treffen sich
Anhänger und Kritiker der Globalisierung in diesem Jahr.
Welche Wege werden diskutiert?
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FR Vorschau |
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Soldaten vor brennenden Ölfeldern – sehen
wir diese Bilder bald wieder? Ruft George W. Bush, wie vor mehr als
einem Jahrzehnt sein Vater, zum Feldzug gegen Saddam Hussein?
Während die Welt mit Bangen auf die Entscheidung Washingtons wartet,
erscheint die Frankfurter Rundschau am Samstag mit einer
Themenausgabe zum Irak-Krieg. Mit Nachrichten, Reportagen,
Hintergrundberichten, Gastbeiträgen und Interviews wollen wir in
allen Teilen der Zeitung die Hintergründe des möglichen
Militäreinsatzes kritisch beleuchten. |
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FR Schwerpunkte |
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Geballte Information in der Zeitung, als Buch
und online: Die Bücher
enthalten eine Auswahl der erschienenen Artikel, ergänzende
Aufsätze und Informationen sowie jede Menge Service- Adressen,
die die Redaktion bei ihren Recherchen zusammen- getragen hat.
Sie können die Bücher beim Nest-Verlag direkt online bestellen.
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Arbeit
2002 : neue Chancen - alte Zwänge |
Die Welt der Arbeit ändert
sich rapide. Was sind heute die Ziele : Höhere Löhne, mehr
Zeit oder Zufrieden- heit? Und welche Rolle spielen die
Gewerk- schaften? |
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2002: Gewerkschaften im Umbruch |
Wohin führt der Weg der
Gewerk- schaften in einer veränderten (Arbeits-) Welt?
Werden sie zu Dinosauriern oder können sie sich den neuen
Aufgaben stellen? |
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dem Prüfstand: Die Agrarwende |
Gibt es wirklich eine Agrar-
wende in Deutschland? Wir nehmen unter die Lupe, was
Regierung, Agrarindustrie und Biobauern tun, um unsere
Lebensmittel besser zu machen. |
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Check '02 |
Der Medizin- betrieb gilt
als Patient. Es gibt Unter-, Fehl- und Über- versorgung
zugleich. Wie sieht's im Rhein - Main - Gebiet
aus? | |
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