Vater (Künstler der sein Kind nicht sieht) mahnt durch Marmorbüste.


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Abgeschickt von Armin Emrich am 15 November, 2004 um 18:39:10

Berlin, den 15. November 2004

Einladung

zur Eröffnung der Fotoausstellung

innerhalb des Monats der Fotografie – Berlin- Paris- Wien November 2004

Stella Maria Progetto

Die Entwicklung einer Skulptur des Künstlers
Marco Piono
dokumentiert durch den „Abenteurer der Fotografie“
Giovanni Umicini


Gezeigt werden 40 Fotos verschiedener Stufen der Entstehung einer Skulptur

19. November 2004 19.00 Uhr
Visage Galerie
Gerichtstrasse 12-13
Aufgang 4


Die Ausstellung ist geöffnet:
vom 20.11.2004 bis 15.1.2005
Mittwoch bis Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 14.00 bis 18.00 Uhr


Visage Galerie, Gerichtstrasse 12-13, Aufgang 4, 13347 Berlin, Tel.: 030 448 12 81, Fax: 030 466 077 82,
E-mail: info@marco-piono.de, web: www.visage-galerie.de, www.marco-piono.de; www.2004.photographie.com
Verkehrsverbindung Bus120/245, N42, S1, S2 Humboldhain

Anlage


Wir freuen uns, Sie zur Eröffnung und zum Gespräch mit den Künstlern Giovanni Umicini und Marco Piono einladen zu dürfen.

Einer der berühmtesten amerikanischen Fotografen, Walter Rosenblum (Jg.1919), nennt Umicini (Jg. 1931) einen „Abenteurer der Fotografie“ in dessen Bilder Visionen vom Leben stecken. Beeindruckt von der Arbeitsweise des 30 Jahre jüngeren Bildhauers und Malers Marco Piono verfolgte und verfolgt Giovanni Umicini mit seiner Leica die Entwicklungsstufen seiner Skulptur „Stella Maria“, die später einmal eine überdimensionale Marmorbüste (4 x 3,6 x 2,8 m) werden soll.

Das begehrte Objekt in weißem Gold stellt den Kopf eines gerade 24 Stunden alten Mädchens dar. Es ist Ausdruck des ersten Moments im Leben eines Kindes.
Zu diesem Zeitpunkt, kurz nach der Geburt, wähnte sich Marco Piono als der glücklichste Mensch auf Erden. Das Glücksgefühl hielt nicht lange an und aus dem Väterglück wurde Leid. Die ursprüngliche Freude am eigenen Kind wandelte sich zu tiefem Schmerz. Bis heute ist er daran gehindert wirklich Vater für seine Tochter sein zu dürfen. Nichts ungewöhnliches: Wie ihm geht es tausenden von Vätern in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt. Der Kontakt zu ihrem Kind ist ihnen verwehrt. Somit wurde aus dem ursprünglichen Porträt eines Kindes als Ausdruck des Glückes für die Ewigkeit, ein viele Generationen überdauerndes Mahnmal. Ein Monument für die Kinder dieser Welt und ihr Naturrecht einen uneingeschränkten Umgang mit ihren genetischen Elternteilen zu haben.

Umicini hat die Fähigkeit die tiefsten und verborgensten Gefühle von Personen bei ihrem Wirken und ihrem Schaffen in beeindruckender Weise mit seinen schwarzweißen Fotografien kraftvoll zum Ausdruck zu bringen und in ein besonders sensibles Licht zu tauchen.


Pressekontakt:
Armin Emrich
Tel.: 030 864 21 21 1
Mobil: 0173 926 37 30
E-mail: arminemrich@t-online.de

Auskünfte und Veranstalter
Visage Galerie
Tel.: 448 12 81
Fax: 466 077 82
E-mail: visage-galerie@snafu.de
Web: www.visage-galerie.de , www.marco-piono.de

Mit freundlichen Grüßen

Armin Emrich



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